Heinrich Heine
Biographie
Heinrich Heine wurde am 13.12.1797 in Düsseldorf als Sohn des jüdischen Schnittwarenhändlers Samson Heine geboren.
1810-1814 besuchte er das Lyzeum in Düsseldorf.
1815 begann er eine kaufmännische Lehre in Frankfurt/Main. 1816 wechselte er in das Bankhaus seines vermögenden Onkels in Hamburg.
Mit Unterstützung seines Onkels studiere ab 1819 Rechtswissenschaften in Bonn. 1820 ging er nach Göttingen, relegiert wegen eines Duellvergehens. 1821-1823 Studium in Berlin. Dort war er Mitglied im »Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden«.
1824 kehrt er an die Universität Göttingen zurück und schloss dort sein Studium ab. Vor der Promotion (1825) trat er zum protestantischen Glauben über. Danach lebte er als freier Schriftsteller.
Ab 1831 lebte er in Paris und war dort als Berichterstatter für die Augsburger »Allgemeine Zeitung« tätig. Als Mitbegründer des >Jungen Deutschland< wurden seine Schriften 1835 in Deutschland verboten.
1841 heiratete er seine Lebensgefährtin Mathilde Mirat.
Seine Verssatire 'Deutschland - Ein Wintermärchen' entstand nach seinen Reisen nach Deutschland, die er 1843/1844 inkognito unternahm. Darin kritisierte er die »deutsche Kleinstaaterei« und die »beschränkte geistige Atmosphäre« des Landes. Ab 1848 fesselte ihn eine fortschreitende Krankheit, eine Rückenmarksschwindsucht, an das Bett (seine »Matratzengruft«).
Heine starb am 17.2.1856 in Paris.
Heine schrieb zahlreiche Lieder, die zum Teil von Schubert, Schumann u.a. vertont wurden.
Während der Naziherrschaft galten seine Werke als »jüdisch entartet«.